Ich bin Isabella Krystynek

Autorin · Realtalk · Selfcare ohne Perfektionsshow

Mein Weg war nie gerade. Aber er war immer meiner.

Ich bin mit gesundheitlichen Einschränkungen, Fremdurteilen und Sätzen aufgewachsen, die einen Menschen kleiner machen können, als er wirklich ist.

Irgendwann war Schluss damit.

Heute schreibe ich über das, was mich geprägt hat: Kindheit, Krankheit, Verlust, Selfcare, Spiritualität, innere Stärke und den verdammt wichtigen Entschluss, sich selbst nicht länger aufzugeben.

Was mich geprägt hat

Ich wurde oft unterschätzt.
Aufgegeben habe ich mich trotzdem nicht.

Mein Weg war nie gerade. Gesundheitliche Einschränkungen und Fremdurteile begleiteten mich früh. Doch andere bekamen nicht das letzte Wort. Heute schreibe ich über Kindheit, Verlust, Selfcare, Spiritualität und ein Leben jenseits fremder Erwartungen.

Mit gesundheitlichen Einschränkungen aufgewachsen

Früh mit Fremdurteilen und Zweifeln konfrontiert

Verluste erlebt, ohne mich selbst zu verlieren

Früh mit Ausgrenzung und Abwertung konfrontiert

Mit gesundheitlichen Einschränkungen aufgewachsen

Immer wieder Lösungen gesucht statt stehenzubleiben

Schreiben als Stimme für das, was lange keinen Platz hatte

Aus Schmerz keine Opferrolle gemacht

Meinen eigenen Weg trotz allem weitergegangen

Selfcare, Spiritualität und Schreiben als Teil meines Weges

Realtalk

Kein Glitzer über kaputte Tage.
Nur klare Worte für das Leben, das nicht immer brav mitspielt.

Selfcare

Selfcare ist kein Luxus.
Es ist der Punkt, an dem man aufhört, sich selbst ständig hinten anzustellen.

Spiritualität

Rituale, Atmosphäre, orientalische Details und innere Ruhe.
Nicht abgehoben. Nur mein Raum, meine Energie, mein Stil.

Austausch

Fragen zu Büchern, Gedanken, Selfcare oder Zusammenarbeit?
Dann schreib. Hellsehen kann ich nicht.

Mehr über mich

Früher … war mein Leben geprägt von Scheidung, Umzug, Mobbing, Ausgrenzung und fehlendem Rückhalt. Auch meine Überbeweglichkeit und Schilddrüsenerkrankung machten vieles schwerer. In meiner Familie galt ich oft als unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen.

Später … suchte ich trotzdem immer wieder neue Wege. Ich wurde jung Mutter, stand oft allein da und verlor mein erstes Kind durch das Eingreifen meiner Mutter und des Jugendamtes. Gesundheitliche Probleme und schwierige Partnerschaften brachten mich nicht zu Fall. Mein Leitspruch blieb: „Es ist nicht alle Tage Abend.“ Also suchte ich Lösungen, baute Überbrückungen und begann immer wieder neu.

Mein Hintergrund – zwischen Fluchtgedanken, Überleben und einem Leben, das ich mir selbst aufgebaut habe

Ich komme aus einer Kindheit und Jugend, in der sich selbst die Umgebung, in der ich lebte, wie ein Gefängnis anfühlte. Ich wollte oft nur eines: weg. Fliehen. Irgendwohin, wo niemand ständig über mich bestimmte, mich kleinredete oder mir erklärte, wie ich zu leben hatte. Nach der Scheidung meiner Eltern, dem Umzug in eine völlig neue Gegend, Mobbing, Ausgrenzung, Abwertung und Bedrohungen durch Klassenkameraden war kaum noch etwas übrig, das sich nach Sicherheit anfühlte. Auch zuhause fehlte der Rückhalt. Selbst meine Mutter traute mir wenig zu, hielt mich für unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen und behandelte mich oft so, als müsste ich dauerhaft geführt, kontrolliert und belehrt werden. Dazu kamen meine gesundheitlichen Einschränkungen durch Überbeweglichkeit und Schilddrüsenerkrankung. Ich war jung, körperlich belastet, innerlich erschöpft und lebte in einem Umfeld, in dem ich mich weder frei noch ernst genommen fühlte. Ein Lichtblick war die Zeit in einem von Nonnen geführten Heim zur Neuorientierung. Dort erlebte ich zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, ein eigenes privates Leben zu haben. Keine ständigen Kommandos. Kein nächtliches Holzholen. Kein Einheizen auf Befehl. Kein Gefühl, jederzeit verfügbar sein zu müssen. Diese zwei Jahre waren kein Märchen, aber sie zeigten mir, dass Leben auch anders aussehen kann. Später, als junge Erwachsene, glaubte ich einmal, wirklich alles verloren zu haben. Mein Kind war weg, der Vater des Kindes war weg, Freunde fehlten, familiärer Rückhalt ebenso. Ich fühlte mich derart allein, dass ich dieses Leben nicht mehr wollte. Heute schreibe ich darüber nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern weil viele Frauen solche Gedanken kennen und trotzdem glauben, sie müssten darüber schweigen. Genau dieses Schweigen macht einsam. Genau diese Scham hält klein. Wer sich in solchen Momenten wiedererkennt, ist nicht schwach. Aber er braucht Unterstützung, einen Menschen, einen Schritt, einen Gedanken, der ihn noch ein Stück weiterträgt. Mein eigener Satz war immer: „Es ist nicht alle Tage Abend.“ Daran hielt ich mich fest. Nicht romantisch. Nicht perfekt. Sondern wie an einem Geländer, wenn der Boden fehlt.

Als Erwachsene suchte ich immer wieder neue Wege. Nicht, weil alles plötzlich leicht wurde, sondern weil ich mich weigerte, mich endgültig aufzugeben. Ich bekam zwei weitere Töchter, die heute erwachsen sind und volles Vertrauen zu mir haben. Ich erzog sie auf Augenhöhe, hörte ihnen zu, motivierte sie und ließ sie eigene Entscheidungen treffen – genau das, was ich selbst nie erfahren hatte. Ich gab ihnen den Rückhalt, den ich gebraucht hätte. Der Vater meiner Mädchen brachte erneut Erniedrigungen, Drohungen und Gewalt in mein Leben. Vieles erinnerte an die Muster, die ich aus meiner Familie kannte. Trotzdem war ich für meine Töchter da. Nicht perfekt. Aber verlässlich. Später lernte ich einen Mann kennen, der mich bis heute schätzt und wie einen Menschen behandelt. Er brachte eine Tochter mit, die ich ebenso wie meine eigenen Mädchen mitbegleitete und miterzog. Heute sehe ich klarer, was mein Leben mir gezeigt hat: Man darf aus einer schwierigen Kindheit kommen, ohne für immer darin gefangen zu bleiben. Man darf schlechte Vorbilder erlebt haben und trotzdem anders handeln. Man darf verletzt worden sein, ohne selbst verletzend zu werden. Drei Menschen aus meiner Familie, die mich ständig belehrten, wie man angeblich zu leben habe, gaben sich selbst auf und starben. Das hat mir endgültig gezeigt: So lebt man nicht. Leben bedeutet nicht, andere kleinzumachen, während man selbst innerlich zerfällt. Leben bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Lösungen zu suchen, Überbrückungen zu bauen und sich immer wieder neu zu entscheiden. Genau deshalb schreibe ich. Für Frauen, die glauben, ihre Kindheit habe bereits über ihr ganzes Leben entschieden. Für Frauen, die sich nach Flucht sehnen, weil sie in ihrem eigenen Umfeld kaum Luft bekommen. Für Frauen, die sich schämen, weil sie einmal nicht mehr weiterwussten. Eure Geschichte ist nicht zu Ende, nur weil sie schwer begonnen hat. Eure Vergangenheit darf erklären, warum vieles weh tut. Sie muss aber nicht bestimmen, wer ihr bleibt.

Eigene Anker schaffen.
Kraft zurückholen.
Neu aufblühen.

Ein Rückzugsort ist für mich kein Luxus. Er ist ein Anker. Mein Beautyroom, die orientalische Deko und Symbole wie Chakren, Yin und Yang oder Buddha schaffen eine Atmosphäre, in der ich runterkomme, Kraft tanke und wieder bei mir ankomme. Auch Kleidung mit orientalischem Design gibt mir dieses Gefühl von Ruhe, Ausdruck und Verbundenheit.

Dort findet auch meine Selfcare statt. Ich liebe meine Kosmetik-Linie, Gesichtsyoga, Gesichtsmassagen mit dem Gua-Sha-Stein, Yoga und Meditation. Qi Gong möchte ich ebenfalls erlernen. All das hilft mir, bewusster zu entschleunigen, neue Energie zu sammeln und nach belastenden Phasen wieder aufzublühen.